platsch, platsch

Eine Ausflug unter besonderer Bedingungen. Müllers melden sich für eine Exkursion ins Watt an. Unter kundigen Führung wollen wir den sichtbaren und unsichtbaren Bewohner dieser Landschaft nachspüren. Dazu rüsten sich die Müllers mit Wattsocken aus. Mit denen kann man sich bei Ebbe auf dem rutschig matschigen Grund am besten vorwärts bewegen. Lukas der Leiter unserer Gruppe bringt noch ein Gartenwerkzeug mit. Von dem gibt es später noch ein weiteres Bild.

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Lukas erklärt uns anschaulich die Nahrungskette in diesem Ökosystem. Macht uns auf die Zusammenhänge aufmerksam und fischt für uns Grünalgen, Wattschnecke, Pfeffer- und Herzmuschel sowie Miesmuscheln aus dem Schlick. Es folgen Krebse und später der Wattwurm.

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Hier hat sich eine Pfeffermuschel selber eingegraben. Das tun sie in Rekordzeit und wir schauen zu.

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Um besser Wattwürmer ausgraben zu können, hat Lukas wie im ersten Bild gezeigt, ein Gabel für Gartenarbeiten mitgebracht. Mit grossem Eifer sticht er für uns Schollen aus dem Schlick. Bis es passiert und er die Gabel als zwei Teile zurücknehmen muss.

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Wie so manches hat auch die interessante Führung mit Lukas im Watt ein Ende. So bleibt uns jetzt nur noch das, die Beine, Füsse und Socken vom klebrigen Schlick zu befreien. Es dauert bis alle Spuren untergewaschen sind, aber schön und interessant war es auf jeden Fall.

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Glück am DORNUMERSIEL

Die Müllers fahren weiter und steuern den Reisemobilstellplatz Nordseeblick in DORNUMERSIEL an. Man warnte uns schon vor Wochen, dass um diese Zeit (Ferienzeit) hier oben kaum Stellplätze frei wären. Genau so war es auch. Der Platz war schon am Donnerstag gerammelt voll. Ebenso der anliegende Campingplatz. Die Nutzung der Campinginfrastruktur ist im Stellplatzpreis inbegriffen. Einzig duschen, Wäschewaschen und Strom kosten.
Wir trauten uns trotz aller Warnungen und wurden belohnt. Bei unserer Anfahrt auf den Platz fuhr, für uns passend, ein Womo davon und wir sofort in die Lücke. Der neue Nachbar erklärte uns gleich mal alles Wichtige. So fanden wir uns schnell zurecht.

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Abends am Strand schauen wir den Kitesurfern zu. Die flitzen bei Hochwasser im Höllentempo zum Ufer, wenden wenige Meter bevor sie in die Böschungssteine krachen gekonnt oder auch weniger elegant, um sofort wieder ihre neue Linie hinaus auf das Wasser zu zeichnen.

Aber die Tage gab es noch anderes zu sehen. Am nahen Hafen fand im Rahmen des Hafenfestes eine Kutterparade statt. Wer ein Ticket ergattert hatte, konnte bei Flut mit den Schiffen hinaus fahren.

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Nebst den Aktionen am Wasser gab es noch weitere Möglichkeiten sich zu vergnügen. Radfahren zum Beispiel. Besonders interessant bei Rückenwind, aber dann auch an den Gegenwind auf der Rückfahrt denken. Oder eine Führung ins Watt. Hierbei erfährt man so einiges über die Lebewesen im Watt, die Gezeiten und ihren Einfluss auf das Leben hier. Oder die Seehunde Aufziehstation besuchen. Von Führung im Watt und Aufziehstation berichtet euch Müller später.