Radtour 2013: „schwimmende Helfer“

Sie sind von vielen Flussabschnitten nicht weg zudenken. In der Zeit wo Müller der Elbe entlang strampelte, konnte er mehr als einmal auf die Hilfe der eleganten Schiffe mit Plattform für Trecker, PW und Radfahrer zählen.

Zwar fahren sie nicht alle in dieser Zeit, an manchen Anlegestellen ist es schlicht zu gefährlich!

gesperrt
gesperrt

Aber wo es möglich ist, steuern die Kapitäne mit viel Geschick von einem Ufer ans andere. Wenn die Strassen an den Anlegestellen überflutet sind, hält die Fähre auf dem im Wasser liegenden Strassenbelag an.

Warten bis die Fähe anlegt
Warten bis die Fähe anlegt

Für dieses Manöver fehlen die Ankerkrallen. Die Fähre muss geschickt mit Motorkraft entgegen der herrschenden Strömung auf den Strassenbelag gedrückt werden. Dort wo das Wasser die Strasse frei gegeben hat, findet sich eine schmierige Schlick-Schicht.

Achtung Schlick
Achtung Schlick

Die gilt es mit Schwung zu durchfahren. Für motorisierte Verkehrsteilnehmer kein Problem. Ich aber warte jeweils bis alle Fahrzeuge von Bord sind.

sicherer Standort
sicherer Standort

Hole am anderen Ende der Plattform Anlauf um mit Schwung den Schlick zu durchfahren. Geht es gerade aus, kein Problem. Muss eine Kurve gefahren werden, wird es heikles gleiten auf Schmierseife. Ich hatte Glück, keine der schwungvollen Plattform-Starts endete in der Schmiere. Einmal gab es gar Applaus vom Helfer des Fährmannes.

auf der Elbe
auf der Elbe

Was noch erwähnt sein muss, Müller bezahlte für eine solches Überfahrt-Erlebnis zwischen 2.00 – 2.40 Euro.