Von Alt bis Neu

Tagwacht war heute um 05:40 Uhr. Ziel die Insel AMRUM. Bis zum Hafen in DAGEBÜLL sind es ziemlich genau 11km. Im Gegenwind schafften wir die Strecke in knapp 45 Minuten. Die Fähre stand bereit. Fahrkarten besorgten wir am Vortag. So war genug Zeit für einen gemütlichen Einstieg auf das Schiff vorhanden.

Nach unspektakulär verlaufener Überfahrt landeten wir 2 Stunden später auf AMRUM an. Wir fuhren mit unseren Fahrrädern bis an die Nordspitze der Insel. Überall gibt es Informationstafeln zu Land und Leut, aber auch zu Landschaft und Fauna. Interessant wie früh die Insel schon bewohnt war. Es gibt Spuren bis 4000 Jahre vor Ch. zurück.

Hinter den breiten Dünenstreifen ist die heutige Zeit gut sichtbar. Sei es durch Strandkörbe, Fahrräder, Imbissbuden welche sich auch hier vermehren.

Immer schön anzusehen sind die Stroh gedeckten Häuser mit den Vorgärten voller blühend duftender Rosenstöcke.

Es gebe noch das eine oder andere zu berichten. Am besten Ihr fahrt selber mal hier her und schaut Euch um. Müllers wünschen viel Spaß.

Radtour 2013: „schwimmende Helfer“

Sie sind von vielen Flussabschnitten nicht weg zudenken. In der Zeit wo Müller der Elbe entlang strampelte, konnte er mehr als einmal auf die Hilfe der eleganten Schiffe mit Plattform für Trecker, PW und Radfahrer zählen.

Zwar fahren sie nicht alle in dieser Zeit, an manchen Anlegestellen ist es schlicht zu gefährlich!

gesperrt
gesperrt

Aber wo es möglich ist, steuern die Kapitäne mit viel Geschick von einem Ufer ans andere. Wenn die Strassen an den Anlegestellen überflutet sind, hält die Fähre auf dem im Wasser liegenden Strassenbelag an.

Warten bis die Fähe anlegt
Warten bis die Fähe anlegt

Für dieses Manöver fehlen die Ankerkrallen. Die Fähre muss geschickt mit Motorkraft entgegen der herrschenden Strömung auf den Strassenbelag gedrückt werden. Dort wo das Wasser die Strasse frei gegeben hat, findet sich eine schmierige Schlick-Schicht.

Achtung Schlick
Achtung Schlick

Die gilt es mit Schwung zu durchfahren. Für motorisierte Verkehrsteilnehmer kein Problem. Ich aber warte jeweils bis alle Fahrzeuge von Bord sind.

sicherer Standort
sicherer Standort

Hole am anderen Ende der Plattform Anlauf um mit Schwung den Schlick zu durchfahren. Geht es gerade aus, kein Problem. Muss eine Kurve gefahren werden, wird es heikles gleiten auf Schmierseife. Ich hatte Glück, keine der schwungvollen Plattform-Starts endete in der Schmiere. Einmal gab es gar Applaus vom Helfer des Fährmannes.

auf der Elbe
auf der Elbe

Was noch erwähnt sein muss, Müller bezahlte für eine solches Überfahrt-Erlebnis zwischen 2.00 – 2.40 Euro.