Dauerthema Wasser

Bleibt es in den Betten? Welchen Betten? In den Flussbetten! Müller will es wissen und fährt mit seinem Fahrrad los. Ziele sind die renaturierten Bach- und Flussläufe in Nähe seines Wohnortes.

Lorze vor Baar
Lorze vor Baar

Müller ist nicht alleine. Auch andere wagen sich in die Regengüsse. Unheimliches Gefühl schaut man den Wassermassen nach.

Zollbrücke Sins
Zollbrücke Sins

Idyllisch, doch normal liegt hier kein Wasser.

Reussspitz Naturschutzgebiet
Reussspitz Naturschutzgebiet

und tschüss

L1050493-kopieIn Müllers Wohnzimmer sieht es im Jahr einmal wie auf dem Foto aus. Ein besonderer Umzug steht jeweils an. Die Sachen werden vors Haus zum dort abgestellten Wohnmobil getragen und darin verstaut. Müller fährt das angemietete vollbeladene Fahrzeug noch vor dem Eindunkeln auf die Hauptstrasse. Die Himmelsrichtung wird  durch die Wetterlage beeinflusst. Im nahen Europa ist es momentan feuchter den feucht. Deswegen hat sich Müller entschlossen im Kreis zu fahren. Wo er durchkommen wird, unterwegs im Uhrzeiger oder gegen den Uhrzeigersinn, kann  in etwas mehr als einem  Dutzend Tagen an dieser Stelle nachgelesen werden.

Tschüss an Euch  vom Müller und seinem Notiznagel.

nun spriesst er wieder

bärlauch

Draussen ist es diesig, so in der Art: „Werde lieber zum Stubenhocker und lass dich als Sonnenersatz von der Glotze anstrahlen.“

Aus der Küche verlautet ein ganz anderes Ansinnen. Müller möge die Wanderschuhe für einen kleinen Spaziergang anziehen! Was da wohl wieder kommt? Ok, die Steuerformulare links liegen lassen gefällt. Schwups steht der Heim-Bürolist in den groben Auswärts-Schuhen an der Tür. Los geht die Aktion.

Erst führt der Weg zwischen den Häuser der Wohnsiedlung der Müllers an den nahen Bachlauf. „Wir müssen den Hügel hoch“, dirigiert die Stimme aus der Küche den Müller vorwärts. Eh er sich versieht, bekommt er einen Plastiksack mit dem Hinweis in die Hand gedrückt: „Nicht zu Grosse, nicht zu kleine Blätter.“ „Den ganzen Sack?“ fragt Müller. Seine Begleitung bleibt stumm, dafür steht ein mildes Lächeln im Gesicht der Küchenstimme. Müller gibt sich Mühe, legt los. Gar nicht so schlimm, die Blätter-Zupferei da draussen an der frischen Luft. Einzig nach Knoblauch riechende Müller-Finger stören etwas die Idylle.

Es ist wieder Zeit geworden für Ihn. Er spriesst und Küchenstimmen marschieren  mit Gehilfen los Ihn aufzusammeln, damit aus Ihm feine Saucen oder Anderes entsteht.

Und die Hunde? Sie waren hoffentlich nicht da, Hurra!

Der Bärlauch.