SPIEKEROOG

Von NEUHARLINGERSIEL ziehen Müllers nicht weit nach SPIEKEROOG. Genau genommen ist es bloss ein Tagesausflug hin und Mittags zurück. SPIEKEROOG ist eine Insel die mir der Fähre von NEUHARLINGERSIEL aus gut zu erreichen ist. Auf der Insel gibt es viel Grün, keine Autos aber, ihr ahnt es schon, sehr viele Touristen. Ist ja Ferienzeit.

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An dem Tag an dem wir die Fährfahrt gebucht haben, gibt es die Möglichkeit mit der Fähre an den Seehundbänken vorbei zu fahren. Dies wird aus Schutz für die Tiere nicht oft gemacht. Richtig so. Für die Seehunde bedeuteten die Gaffer Stress pur. Mit Hilfe unseres Fernglases bekommen wir mit, was da drüben in der Kinderstube so läuft. Zeit zum Gucken bleibt nicht viel. Die Leute auf der anderen Seite möchten auch was sehen. Darum dreht die Fähre sich um und nimmt nach einigen Minuten Kurs auf den Hafen SPIKEROOG.

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Wir geniessen die Weiterfahrt, laufen nach der Ankunft im Hafen eiligen Schrittes durch den Ort vorbei an vielen Souvenirläden rüber an den Sandstrand. Einfach so kommt man da aber nicht hin. Nur auf vorgeschriebenen Wegen durch die Dünen ist dies möglich. Diese dürfen nicht betreten werden um die Vegetation zu schonen. Die ist sehr wichtig damit der feine Sand der Düne vom Wind nicht einfach fortgetragen wird. Die Gräser hier haben bis zu 12 Meter lange Wurzeln.

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Am Strand der Nordsee setzen wir uns auf eine Bank und schauen dem Treiben der Menschen zu. Strandkörbe sind alle belegt. Obschon der Himmel bewölkt ist, sind viele Leute hier. Es wird Ballgespielt und fleissig im Sand gebuddelt. Vater legen sich dabei mächtig ins Zeug. Die Kinder kommandieren oder schauen gelangweilt zu. Mütter bewachen den hergezogenen Bollerwagen mit allerlei Strandgeschirr und Pampers Paketen.

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Von einem Paar welches sich zu uns gesetzt hat, bekommen wir einen Tipp wo wir ein gutes Krabbenbrot essen könnten. Dankend machen wir uns auf den Weg dahin. Der Inhalt des reichlich gefüllten Tellers bringt unsere knurrenden Mägen zum Schweigen. Der anschliessende Spaziergang zum Hafen fördert die Verdauung. Wir sind etwas zu früh, bekommen dafür auf dem Oberdeck der Fähre Plätze an der Reling. Hier oben gibt es kein Dach. Weil sich über uns eine dicke schwarze Wolke breit macht, kommen auch kam Leute zu uns hoch. Wir ziehen unsere Regenjacken über, gerade im richtigen Moment. Der Regen ist wie gewohnt von kurzer Dauer. Wie die Fähre ablegt ist der feuchte Spuk vorüber.

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Nachdenklich schauen wir über die weite Wasserwelt die sich uns da draußen auftut. Geniessen wortlos das Lichtspiel von Wolken und Sonne und sind sicher, dass wir wieder mal hier ans Wattenmeer kommen.

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