Der nächste …….

……..  Frühling kommt bestimmt!

Der Müller bereitet schon mal die Wohnungen für Wildbienen und Co. auf seinem Balkonien vor. Dort stehen mehrere Unterschlupfvarianten für summende Gäste zur Auswahl.

Wie wahrscheinlich viele andere auch, kaufte Müller diesen Frühling im Baumarkt zwei sogenannte Insektenhotels. Dies, ohne sich vorher über die Lebensweise der Brummer näher zu informieren. Mit Folgen versteht sich. Eines der Hotels wurde von keinem einzigen Insekt besiedelt, das andere bekam den einen oder anderen Besuch. Dabei wurden wenige Bambusröhrchen und Löchern in Holzstücken besiedelt. Von diesem Erfolg angestachelt, schaffte sich Müller eine drittes Heim an, dieses Mal eine Deluxe-Insektenherberge.

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Leider war in dieser Superieure-Behausung eine grosse Anzahl der eingelegten Bambusrohr-Wohneinheiten der Länge nach gespalten. Wie Müller nach Studium von Internetseiten in Erfahrung brachte, werden solche Wohnungen nie belegt. Genauso wie die, welche in Weichholz oder bemalte Holzstücke getrieben wurden. Auch auf der Stirnseite angebohrten Hölzer finden selten Abnehmer.

Aus dem Internet hat der Müller auch von den professionellen Methoden zur Blütenbestäubung in Obstplantagen und der Aufzucht von Wildbienen gelesen. Dabei kommen Nisthilfen in Form von Kartonröhrchen zum Einsatz. Davon beschaffte er sich eine grössere Menge als Ersatz für die gespaltenen Schilfrohre. Dumm nur, die gekauften Kartonröhrchen sind etwas zu lange und schauen um einige Millimeter aus der Superieure-Insektenherberge heraus, was nicht schön aussieht.

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Drum macht sich der Müller ans Werk, kürzt die Röhrchen so, dass ihre Länge mit der Tiefe der Brummer-Residenz übereinstimmt. Die muss bis im Frühling unbedingt ordentlich aufgeräumt sein. Neue geflügelte Gäste lassen sich nur nieder, wenn alles top in Schuss ist. Nachfolgend ein Bild mit den neu eingesetzten Kartonröhrchen (im Herz, rechte obere Hälfte). Wer genauer hinschaut, erkennt bereits andere von Insekten bezogene und geschlossene Röhren. Die werden natürlich nicht ausgetauscht. Aus denen sollen im kommenden Frühling die Insekten ausschwärmen und hoffentlich wieder kommen um neue Nachkommen in den Röhrchen zurück zu lassen.

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Um allen potentiellen Gästen gerecht zu werden, gibt es auf Müllers Balkonien noch zwei weitere, etwas ausgefallenere Behausungen. Darüber später mehr.

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4 Kommentare zu „Der nächste …….“

  1. Tolle Sache, was du dir da überlegt hast! ich habe auch davon gelesen, dass die in Baumärkten und anderen Läden, aber auch im Online-Handel angebotenen Hotels oft ungeeignetes oder schlecht verarbeitetes Material als Nisthilfe verwenden. So wie du es auch beobachten konntest.
    Gespalten, gerissen, nicht abgerundet oder nachgefeilt, aufgestellte oder quellende Fasern und vieles mehr. Kein Wunder, dass die Gäste darauf verzichten, hier Quartier zu beziehen.

    Nun drücke ich dir sehr die Daumen, dass die ausgetauschten Röhrchen zu entsprechender Zeit belegt werden. Die sehen für sich schon gut aus und wie sie dazu von dir eingepasst wurden – tadellos!
    Viel Erfolg!

    LG Michèle

    1. Hallo Michèle, inzwischen schaue ich in der Sache Insektenhotel genau hin. Das meiste mache ich in der Hoffnung eirichtig zu machen selber. Im kommenden Frühling wird es sich zeigen was die müllreschen Überlegungen wert sind.
      Danke fürs Daumendrücken und das Kompliment. Wünsche dir einen guten Start in die neue Woche.

      LG vom Müller aus CH

  2. Das ist eine Superidee! Wir haben auch ein kleines Insektenhotel, vor dem im Frühling immer Wildbienen schwärmen. Mein Vater hat hingegen im brandenburgischen Garten ein komplett selbstgebautes Riesenhotel (Die Arbeit des letzten Winters). Damit kann unser Häuschen nicht mithalten. 😉

    Viel Freude an den kleinen Gästen!

    Corinna

    1. Hallo Corinna, wie sieht euer kleines Insektenhotel aus? Welche Materialien sind verbaut? Schützt ihr die Unterkunft vor hungrigen Vögeln?
      Unsere Insektenunterkünfte befinden sich auf dem Balkon. In den letzten Jahren wurden die Wiesen in unserer Umgebung mit Wohnblocks überbaut. Ein Riesenhotel wie es dein Vater gebaut hat, macht bei unserer Wohnsituation kaum Sinn.
      Nun sind wir gespannt was im kommenden Frühling aus den 32 belegten Löchern fliegt und welche neu bezogen werden.
      Wir freuen uns schon heute auf die zierlichen Gäste.
      Lg vom Müller aus CH

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