Ka(c)ki-Maniea

Die ganze Wohnung duftet wundersam süsslich. Auch die Raumtemperatur ist über den Durchschnitt geklettert. Bei Müllers herrscht seit gestern nachmittag Ausnahmezustand. Nach einem freundschaftlichen Anruf mit einer Einladungsabholung von Freunden steht eine Plastikkiste randvoll gefüllt mit orange-gold farbigen Kaki-Früchten in Frau Müllers Küche. Diese wurde vor wenigen Tagen gründlich geputzt, aber die Verarbeitung der Süssigkeiten geht vor. Klebrige Küchenzeile hin oder her.

So wird Frucht für Frucht gereinigt. Danach entschieden was daraus werden soll, Marmelade oder Trockenfutter für radelnde Müllers. Die weichen Früchte werden geschält, verhackstückt, dann püriert und in fein schmeckende  Marmelade verwandelt.

Die festeren Früchte werden ebenfalls geschält, dann auf einem Hobel in Scheiben geschnitten und die auf den runden Siebgittern des Dörrex zum trocknen aus gelegt. Eigentlich weilte das Trockengerät für die Winterpause im tiefen Keller. Doch der Müller erhielt vom Chef Küche, den Auftrag das Gerät aus seinem Winterschlaf zu rütteln und nach oben zu bringen. Statt Pilze hilft es nun Süsslinge als Wegzehrung für Wanderer oder Radfahrer herzustellen.

3 Kommentare zu „Ka(c)ki-Maniea“

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