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„Wer südwärts reist, gewinnt!“

Ist dieser Tage in einer Publireportage der SBB (Schweizerische Bundesbahnen) zu lesen. Na was denn?
Die Antwort steht im gleichen Satz geschrieben.
„Zeit für den gemütlichen Aufenthalt im Tessin oder für Shopping in Mailand“.

Mit dem gemütlichen Aufenthalt im Tessin kann sich der Müller noch einverstanden erklären. Die 52km lange Wand einer Tunnelröhre bei Tempo 200km/h anzuschauen, fordert. Danach ist eine Kaffeepause auf einer Piazza nicht nur ein gemütlicher, sondern ein notwendiger Aufenthalt.

Mühe hat Müller die gewonnene Zeit für das Shopping in der Metropole Mailand zu verwenden. Was stellen sich die SBB-Strategen eigentlich vor. Zuerst klauen sie ihm eine Stunde Fahrzeit, kürzen damit die Nutzdauer ihrer Infrastruktur und die spannenden Gespräche mit den unbekannten Mitreisenden, dafür soll Müller einkaufend Geld nach Italien zu bringen. Fällt denen nichts besseres ein?

„Zeit gewinnen um mehr Geld auszugeben.“

PS: Für jene die es gemütlich mögen fährt jede Stunde ein Zug über die aussichtsreiche Panoramastrecke, die Kehrtunnel und den kurzen Gotthardtunnel Richtung Süden.

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