Ötisheim

Wir schlafen lange. Morgens regnet es. Der Regen wird vom trockenen Boden im Nu aufgesogen. Das sehen wir erst so richtig, wie wir bei unserer Fahrt durch die Wälder nach Maulbronn auf den Boden im Unterholz schauen.

Da besuchen wir auf einen Tipp hin, welchen wir von einer netten Mobil-Nachbarin bekommen haben, das Kloster. Da ist heute Markt. Einerseits eine interessante Sache die verschiedenen Produkte zu sehen und zu kosten. Andererseits verschandeln die Marktstände den ganzen Klosterplatz. Wahrscheinlich war das in früherer Zeit nicht anders. Für Fotos ein Pfui.

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Wir schauen uns um, kaufen Kleinigkeiten für Daheimgebliebene. Unsere Fahrt mit den Fahrräder setzen wir Richtung Nordost fort. Schöne Landschaft, viele Wälder, wie beschrieben, der Boden knochentrocken und damit kein Pilze zu finden.

Wir drehen auf unserer Route nach Nordwest. Fahren über Oberderdingen nach Bretten.

Die Kleinstadt ist in ihrem Kern, schreiben wir mal, schön. Eigentlich wollten wir hier noch Landkarten kaufen. Leider sind die Geschäfte bereits geschlossen. So geniessen die Eine ein Eis, der andere Weizen-Bier (ohne Alkohol versteht sich).

Auf guten Strassen fahren wir auf direktem Weg zurück nach Ötisheim. Suchen noch ein Restaurant für das Nachtessen. Pech, das Feine hat bereits ein Brautpaar für seine Hochzeit gewählt, die Anderen sind für unseren Geschmack nicht passend.

So beschliessen wir unser Hochzeitsessen auf kommende Woche zu verschieben.

Ach, noch eine Bemerkung: Gerade hat es draussen zu regnen begonnen. Wir schlüpfen unter die Federdecke und schauen fern.

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14 Antworten zu Ötisheim

  1. Anhora schreibt:

    Nettes Hochzeitsessen! 😉 Es erinnert mich an einen Geburstag von mir vor ein paar Jahren, da waren wir in London und wollten ein bisschen feiern. Hat nicht geklappt, weil in der Gegend keine Restaurants waren (etwas außerhalb) und ein immerhin nettes Pub tatsächlich um 23h schloss und lange zuvor kein Essen mehr ausgab. Wenn sie überhaupt je eins hatten. Mein Geburstagsessen war also ein Päckchen Cashew-Nüsse, und um halb 12 waren wir in der Hotelstube und hatten Hunger. Soviel zur Feier. 😉

  2. Corinna schreibt:

    Ihr seid da wirklich in einer schönen Gegend! Und so verschandelt finde ich den Klosterhof gar nicht. Da ist eben ein bisschen Leben in der Bude. Ich hoffe, ihr konntet das Hochzeitstagsessen noch nachholen.

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