Nagold Talsperre

Erst müssen wir heute Morgen unsere Geldbörsen auffüllen. Dafür halten wir auf unserer Weiterfahrt beim erstbesten Bankomaten. Die Fahrt zu unserem heutigen Ziel zieht sich in die Länge da wir verschieden Baustellen um fahren müssen. Um 11:00 Uhr fahren wir im Ort Eisengrube vorbei. Hier beginnt der Nagold-Staubecken. An diesem gibt es einen ausgeschilderten Stellplatz für Reisemobile. Das Wasser holen wir in der nahen Toilette mit einer Giesskanne. Insgesamt um die 50 Liter, was ein vierfaches Hin und Her bedeutet.

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Wie das Wasser gebunkert ist, stellen wir die Fahrräder auf die Strasse. Die Tour beginnen wir mit einer lockeren Abfahrt Richtung Altensteig. Die Stadt liegt über einem tiefen Felseinschnitt der die Nagold in tausenden von Jahren aus der Landschaft gespült hat. Um die Altstadt anzuschauen müssen wir mit den Fahrräder tüchtig nach oben strampeln. Leider ist der Ort mehr ein Städtchen den eine Stadt. Das einzig offene Restaurant kann nicht überzeugen, wir fahren weiter.

Auf der erklommenen Anhöhe erreichen wir erst Überberg, Nesselbronn, dann Lendenloch, Beuren und schliesslich Simmersfeld.

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Da das Frühstück schon einige Zeit zurück liegt, suchen wir eine geöffnete Gaststätte. Diese lässt sich trotz intensiver Suche nicht finden. Beim Lebensmittelhändler werden wir doch noch fündig. Für jeden zwei Brötchen, dazu zwei Getränke und eine Frage nach dem Weg kosten schlappe 4 Euro. Den Routen-Tipp nehmen wir gerne an. Obschon wir erst mal drei Kilometer runter und wieder zweieinhalb rauf fahren müssen. Zum Glück alles Teerstrassen. Die sind schneller zu befahren als die Kiesstrassen die wir gestern überrollt haben.

Die Strecke auf der anderen Anhöhe, gegenüber von Himmelsfeld führt ab Fünfbronn durch den Wald nach Eisenbach. Ab und an sieht man einen Pilz am Strassenrand. Diese Talseite hat etwas mehr Feuchtigkeit bekommen als die Nachbarseite.

Wir kümmern uns nicht weiter um Pilze. Fahren zügig vor bis zur Ortstafel, biegen links ab und stürzen uns in die Abfahrt. Die endet mitten im Dorf. Eine Wand in Form einer groben Steigung tut sich vor uns auf. Auch die meistern wir mit Bravour. Wieder führt die Strasse den Wald runter bis vor Allmandle, dann ist Schluss, wieder zeigen Zeichen den Hang hoch. Diesmal bekommen wir ein bisschen Hilfe vom Rückenwind. Wieder die Welle runter gefahren, Göttelfingen erreicht. Hier noch ein kurzer knackiger Anstieg und darauf die Abfahrt runter nach Erzgrube. Gleichmässig steil geht es auf feinem Teerbelag abwärts. Wer ganz mutig ist braucht den Bremshebel nicht zu bedienen. Hochgenuss!

Bevor wir zum Reisemobilplatz abbiegen noch schnell ein Einkehrschwung gemacht und auf der Sonnenterasse ein Bier getrunken. Alkoholfrei, versteht sich. Anschliessen gibt es zu den Teigwaren mit Tomatensauce eh ein Glas Rotwein.

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Nun sitzen wir in der Abendsonne vor dem Mobil Lesen und Tippen Tagebuch. Genuss pur, heute noch sind Ferien, aber in ein paar Monaten — Alltag, da pensioniert.

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