Zu heiss

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Ursprünglich wollten Müllers nach Trier um die Stadt bei schönem Wetter zu besichtigen. Warum der Petrus auf Hitzewelle machte, konnten wir nicht in Erfahrung bringen. Für eine Stadtbesichtigung war es den Müllers viel zu heiss.
So fahren sie über Gerolstein nach Jünkerath. Dort war es auch noch sehr heiss, aber unser Reisemobil stand unter Bäumen und blieb so schön kühl. Radgefahren sind wir natürlich auch. Mehrmals sogar, fuhren möglichst in der Früh los und waren um die Mittagszeit zurück. Die Radwege sind teils auf alten Bahntrassen angelegt. Die gleichmässigen Steigung waren leicht zu fahren. Einmal gingen wir im weichen moorigen Wasser des Kronenbergersees baden. Herrlich erfrischend war es. Zurück auf dem Bahntrasse kamen wir nie ins Schwitzen.
Auf einem anderen Ausflug gerieten wir auf die Radstrecke des gerade ausgetragenen Eifel-Triathlons und wurden in den Steigungen mit lauter Musik und Gejohle kräftig angefeuert. Nur komisch dass dabei niemand Müllers Rucksack bemerkt hat.
Unser nächster Standort war in Gemünd am Naturpark Venn – Eifel. Von da fuhren wir mit den Fahrräder um den Urft – Stausee, über IP Vogelsang (internationaler Platz Vogelsang). Mehr dazu entnehmen Interessierte dem Internet. Die steilste von uns gefahrene Steigung war 23%. Zum Glück waren es bloss 100 Meter und das im schattigen Wald.
Weiter mit dem Reisemobil gefahren, sind wir heute an den Badesee bei Rurberg. Klar dass wir auch diesen See, mit dem Namen Rurseee, wer hätte es nicht erraten, umrundet mussten. Waren bloss 27 km und kaum Höhenmeter. Morgen verlassen wir die schöne Gegend Richtung Jülich. Von dort wollen wir auf der Wasserburgen-Route für Radfahrer ein paar ältere Gemäuer ansehen.

Das Bild entstand am Urftstausee.

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Fertig geruht

Müllers sind wieder unterwegs über die Pfalz und das Saarland Richtung AACHEN. Weit sind wir nicht gekommen. In HORNBACH im Wasgau ist vorerst Schluss. Ein Vorderreifen verliert Stücke aus seinem Profil. Die Firma Daussmann in ANNWEILER organisiert und moniert unserem Reisemobil neue Finken.

Derweil fahren wir viel Fahrrad. Wie sich die Hitzewelle ausbreitet, flüchten wir in die nahen Wälder. Weil in der Hitze schnell wandern nicht gut tut, schleichen wir dahin und wer Müllers kennt der weiß die finden, Pilze. Pfifferlinge gibt es nebst Steinpilzen.

Inzwischen rollen wir Richtung TRIER. Heute soll der heißeste Wochentag sein. Die Klimaanlage im Fahrzeug nehmen wir gerne in Anspruch. Wo wir anhalten, wissen wir nicht. Bestimmt an einem schattigen Plätzchen. Bäumchen, Brücke oder Kirchenmauer wir berichteten.

Wo ist er geblieben

Bestimmt hat manche Leserin, mancher Leser sich die vergangenen Wochen und Monate gewundert wo die müllerschen Beiträge bleiben. Auf der Blogseite des Notiznagels ist es ruhig geworden, sehr ruhig sogar.

Der Grund ist etwas, dem sich viele Leute in unserer Gesellschaft lieber entziehen.
Der Umgang damit ist unbequem:

Nur nicht an sein oder das Lebensende anderer denken.
Das Wie, das Wo, das Wann, das Wohin?
Jemanden in den Tod begleiten, nein danke!

Müller bekam Gelegenheit sich mit all dem aktiv auseinander zu setzen.
Seit Jahren von seiner Mutter auf den Moment ihres Gehens mit vielen guten Gesprächen über das Sterben und den Tod vorbereitet, war die letzte Zeit gespickt mit seelischen Hochs und Tiefs.
Der Anspruch wurde so gross, dass der Notiznagel zur Nebensächlichkeit verkam.

Dafür bleiben Spuren in Müllers Herz, wertvolle versteht sich.

Das nachfolgende Bild zeigt die Urenkelin Ina anlässlich der Urnenbeisetzung. Sie hört gebannt das Trauergeläut der Kirchglocken.

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„Weicheier“

Werden geköpft!

Deshalb gibt es viele „Hartgesottene“.

Schmuck

Für den Weihnachtsbaum oder die Damen von Welt als Ohrschmuck.

Von Müllers Phone gepostet.

Pilz aus Krug

Bei der heutigen Wanderung fand Müller am Wegrand keinen einzigen Pilz. Dafür im Restaurant einen im Krug.

Pils ist nicht Pilz, ist meist flüssig und schmeckt noch besser.

NAPOLÉON zu Besuch

Heute gibt er dem Müller die Ehre.